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Warum fehlen Bestseller in der Onleihe?

Aufgrund unterschiedlicher Konditionen der Verlage können Bibliotheken eBooks häufig nur mit Verzögerung, zu erhöhten Preisen oder gar nicht bereitstellen. Hier erklären wir Ihnen genauer, warum bei der Onleihe Niederbayern/Oberpfalz immer noch Titel aus vielen wichtigen Verlagen fehlen.

 

Der Medienbestand der Onleihe Niederbayern/Oberpfalz umfasst Titel einer Vielzahl von Verlagen. Die Auswahl und Aktualität dieser Titel hängt von den Konditionen der teilnehmenden Verlage ab.

 

Insbesondere aktuelle Neuerscheinungen und Bestseller werden häufig nur mit Verzögerung oder gar nicht angeboten. Hiervon betroffen sind besonders Veröffentlichungen der Verlagsgruppen Random House und Bastei Lübbe. Zu den Verlagsgruppen Random House und Bastei Lübbe gehören folgende Verlage: Blanvalet, Blessing, btb, C. Bertelsmann, Diana, DVA, Goldmann, Heyne, Knaus, Limes, Luchterhand, Manesse, Manhattan, Page & Turner, Penguin, Penhaligon, Lübbe, Ehrenwirth, Eichborn, Lyx.

 

Die Verlagsgruppen Holtzbrinck und Bonnier bieten Bibliotheken leider nur befristete Lizenzen zum Kauf an, die deutlich teurer als Endnutzerlizenzen sind. Die begrenzten finanziellen Mittel der Onleihe lassen es nicht zu, eBooks dieser beiden Verlagsgruppen  unter den vorliegenden Konditionen anbieten zu können. Zu den Verlagsgruppen Holtzbrinck und Bonnier gehören folgende Verlage: S. Fischer Verlag, Rowohlt Verlag, Kiepenheuer & Witsch, Droemer Knaur, Argon Verlag, arsEdition, Carlsen, Piper, Malik, Pendo, Econ, List, Ullstein, Thienemann und Berlin Verlag.

 

Leider stellen mittlerweile die meisten Verlage ihre eBooks und eAudios nur noch als zeitlich befristete Lizenzen zur Verfügung. Einige Titel können lediglich für ein Jahr ausgeliehen werden und müssen danach erneut gekauft werden. Andere wiederum bieten die Lizenzen für Bibliotheken zwar ohne Befristung, aber deutlich teurer an als für private Käufer. Auch dies ist für die Bibliotheken der Onleihe nicht leistbar.

 

Hintergrundinformationen zur Ausleihe von eBooks durch Bibliotheken:
Bibliotheken können eBooks nicht wie gedruckte Bücher im Buchhandel zum Endkundenpreis kaufen. Stattdessen erwerben Bibliotheken Nutzungsrechte zum Verleih der E-Books über einen zentralen Anbieter, die divibib GmbH. Dieses Unternehmen schließt mit den jeweiligen Verlagen Einzelverträge ab. Die meisten Verlage veräußern ihre eBooks derzeit zum einfachen Preis für den Verleih durch Bibliotheken. Diese eBooks können dann über die jeweiligen Onleihe-Plattformen der Bibliotheken von deren Kunden ausgeliehen werden. Da kopiergeschützte eBooks (bei der üblichen seriellen Lizenz) dabei nicht von mehreren Personen gleichzeitig ausgeliehen werden können, erwerben Onleihen bei starker Nachfrage mehrere Lizenzen eines Titels. Der gegenwärtige rechtliche Rahmen und die damit verbundenen Konditionen der Bereitstellung von elektronischen Medien für Bibliotheken ist unbefriedigend und führt dazu, dass eine nicht unerhebliche Menge an eBooks dort nicht in dem Maße zugänglich sind, wie es von den Bürgerinnen und Bürgern unserer Wissensgesellschaft erwartet wird. Der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) setzt sich für eine Gleichstellung von gedruckten Büchern und E-Books ein.

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